Kaffeekochen ist hohe Schule und große Kunst
Viele haben sich sicher schon gefragt, warum die Kaffeemaschine ein so kompliziertes Machwerk
ist, warum es darin surrt und kracht, weshalb die Wassertemperatur von so großer Wichtigkeit ist und wieso ein
Kaffe aus der einen Maschine nicht gleich schmeckt, wie jener aus der anderen. Der Grund dafür liegt darin, dass
Kaffe kochen nichts ist, was im Handumdrehen gemacht werden sollte, sondern mit viel Liebe und natürlich der
richtigen Kaffeebohnen (coffee beans). Tatsächlich ist die Zubereitung von Kaffee nicht so einfach, wie man sich
das vorstellen wird. Um Kaffee genießen zu können, muss er richtig verarbeitet werden. Es ist schon eine hohe
Schule und große Kunst das zu schaffen.
Natürlich, es geht auch einfacher: Mit einer so genannten „Caffetiera“, original italienischen Ursprungs, werden
lediglich drei Teile ineinander verschraubt, nachdem der gemahlene Kaffee in das Sieb gegeben wurde. Durch die
Erhitzung des Wassers entsteht Dampf, welcher das Wasser durch den Filter treibt und eine schwarze Brühe heraus
kommt, von der viele Italiener finden, sie sei der einzig wahre Kaffeegenuss. Wer es etwas einfacher mag – nämlich
nur das Drücken eines Knopfes bevorzugt – ist mit einem surrenden und krachenden Kaffeeautomat (coffee machine)
natürlich besser bedient. Zumal diese Maschinen heutzutage kaum mehr Lärm produzieren, sind sie aus manchem
Haushalt und ganz besonders aus der Kaffeeecke im Büro, nicht mehr wegzudenken. Teurere Modelle sind dabei in der
Lage eine Vielzahl verschiedenster Zubereitungen zu produzieren, ohne dass gleich der ganze Kaffeeautomat
auseinander genommen werden muss. Ein Latte Macchiato, ein Cappuccino oder ein Espresso – moderne Apparate können
alles und machen auch bei heißer Schokolade oder bei einem Tee nicht schlapp.
Von einem Kaffeeautomat wird also viel gefordert, sei es bezüglich vielfältigem Angebot, wie auch in Sachen
Schnelligkeit und Geschmack. Nur leider nützt die große Kunst der Zubereitung nichts, wenn die Kaffeebohne nicht
auch Spitzenqualitäten mitbringt. Es kommt zum Glück nur sehr selten vor, dass Kaffeehäuser minderwertige Bohnen
verwenden, die das Kaffee genießen verhindern könnten. Eine große Anschaffung wie ein Kaffeeautomat soll auch die
Kaffeebohne erhalten, die er verdient. Und die auch der Gast verdient. Denn dieser merkt sich sehr wohl, wo es den
besten Kaffee gibt, sei es auf der Durchreise in der Autobahnraststätte, oder beim Kurzurlaub im Landhotel. Der
Kaffee ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil in Sachen Gemütlichkeit und Romantik (datingromance.org) , sondern für viele Menschen ein deutlicher Hinweis, ob sich hinter der
Gaststätte ein gut geführter Betrieb verbirgt.
Viele Betriebe haben erkannt: Kaffeekochen ist hohe Schule und große Kunst. Entweder man setzt auf eine Zubereitung
von Hand und verfeinert die Brühe mit zahlreichen Finessen, oder man vertraut auf die ausgeklügelte Technik von
einem Kaffeeautomat. Kaffee genießen wollen nämlich sehr viele Leute und wenn zuletzt auch noch die Qualität der
Kaffeebohne stimmt, werden es die Gäste danken und gerne wiederkommen.
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